Am Nivellesplatz, nur wenige Schritte vom Standort der ehemaligen Synagoge entfernt, wurde ein Denk- und Mahnmal enthüllt, das an die Opfer der Shoa erinnert und ihr tragisches Schicksal der Gefahr des Vergessenwerdens entreißt. Drei gläserne Stelen tragen eine historische Ansicht des vor 71 Jahren niedergebrannten Gotteshauses und 87 Namen von ermordeten Wattenscheider Mitbürgern jüdischen Glaubens – Kinder, Frauen und Männer – ins Bewusstein der Öffentlichkeit. Die transparente, eindringlich wirkende Botschaft wirkt fragil – fragil wie der Frieden, fragil wie das Leben.
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